Die Komplexität der Anforderungen in die Entwicklung von innovativen Produkten und Dienstleistungen nimmt stetig zu. Der Markt fordert Produkte, welche auf spezifische Kundenbedürfnisse angepasst sind; neue Technologien und fortschreitende Miniaturisierung führen zu einer erhöhten Funktionsdichte der Produkte. Diese Komplexität zu beherrschen, ist zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor geworden.
Im heutigen Markt sind kurze Produkteinführungszeiten, Anpassungsfähigkeit an sich schnell ändernde Kundenbedürfnisse sowie die Ausrichtung auf eine zunehmend international werdende Konkurrenzsituation gefordert. Zudem erwarten die Kunden eine Weitergabe von Produktivitätsfortschritten bei Lieferanten in Form von sinkenden Preisen. Bei rein interner Umsetzung von ICT-Entwicklungsprojekten ist es für kleine und mittlere Unternehmen sowie öffentliche Leistungserbringer zunehmend schwierig, diese Anforderungen genügend abzudecken.
Hier helfen Kooperationen mit geeigneten Partnern weiter: Bei der Produktentwicklung wird durch Zusammenarbeit mit spezialisierten Kooperationspartnern in kurzer Zeit das benötigte Know-how aufgebaut und dank zusätzlichen Ressourcen die Entwicklung beschleunigt. Darüber hinaus bieten solche Partnerschaften die Chance, neue und bislang unbekannte Lösungsansätze zu entwickeln. Die verschiedenen Partner bringen z.B. Erfahrungen und Know-how aus anderen Anwendungsgebieten und Branchen ein und nicht selten lassen sich Analogien nutzen und in neue Anwendungskontexte übertragen.
Das aF&E Konsortium ICTnet will einen aktiven Beitrag zur Erhöhung der Innovationskraft der schweizerischen Unternehmen leisten. Zu diesem Zweck bündelt es das innerhalb des Netzwerkes verfügbare interdisziplinäre Know-how, um es in den Dienst der kollaborativen Bearbeitung von aF&E-Projekte im Bereich der ICT zu stellen. Dadurch sollen mit Unterstützung von nationalen und internationalen Förderagenturen gemeinsam mit und im Interesse von Kunden mit spezifischen Bedürfnissen bezüglich ICT getriebenen Innovationen entwickelt werden.